Das Berghotel

Stückbeschreibung

Das Berghotel ist ein Ort, der jedem von uns nah und fern ist. Die Menschen dort kennt man. Auch die Gespräche hat man irgendwann einmal geführt.

Der Autor:

Václav Havel (1936-2011) war Staatspräsident der Tschechoslowakei / Tschechischen Republik von 1989- 2003.

Seit seinem 20. Lebensjahr war er Autor absurder Theaterstücke. In der Tschechoslowakei hatte er ab 1968 Aufführungs- und Publikationsverbot.

„Das Berghotel“ ist das formal mutigste Schauspiel Havels. Es variiert das schon für die frühen Stücke „Das Gartenfest“ und „Die Benachrichtigung“ wichtige Thema der Identifikationssuche des modernen Menschen.

„Havel zeigt den Persönlichkeitszerfall als Sprachzerfall: die banalen Konversationssätze jedes einzelnen werden Allgemeingut – sinnentleerte Gesprächspartikel, jeder für automatisches Geplapper verfügbar. Gültiger hat die organisierte Identifikationsvernichtung in Ost und West in letzter Zeit keiner formuliert“

Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

Pressestimmen

Hier wird eine äußerst pro­fes­sio­nelle Leis­tung gebo­ten. Die Schau­spie­ler gehen in ihren Rol­len auf und über­zeu­gen. Dem Regis­seur gelingt, was er sich vor­ge­nom­men hat, denn was hier gebo­ten wird, kann mit gro­ßen Büh­nen mit­hal­ten. […]

Ich kann diese Auf­füh­rung nur jedem Thea­ter­freund emp­feh­len und allen, die gern über sich und die Welt nach­den­ken. Groß­ar­tig gespielt und insze­niert.

von Laila Mahfouz, kultumea,
am 2014-12-29. Zum Artikel

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