Odyssee

von Roland Schimmelpfennig nach Motiven von Homer

Stückbeschreibung

Homers Odyssee ist das älteste Werk der griechischen und abendländischen Literatur und die Wirkung des Werkes auf die europäische Literaturgeschichte ist noch immer ungebrochen: die abenteuerliche Irrfahrt und die Heimkehr des Königs Odysseus, der als gefeierter Kriegsherr den Kampf um Troja maßgeblich mitentschieden hat.

Roland Schimmelpfennig hat Homers Epos in neue dramatische Form gebracht. Wie auch bei Homer werden viele der Ereignisse nicht unmittelbar dargestellt, sondern als bereits vergangene erzählt oder auch erfunden. Penelope liebt einen Lehrer in dessen Kleinwagen, der Lehrer erzählt immer neue Geschichte von Odysseus, bis dieser schließlich heimkehrt nach Ithaka. Auf dem Weg dorthin fragen sich Odysseus und seine Begleiter, was das eigentlich ist, Heimat, und ob es ein Grundrecht darauf gibt.
Die Seefahrer begegnen dem Zyklopen, der die Eindringlinge vernichten will, andere nehmen sie auf und feiern mit ihnen, aber der kurze Willkommensrausch ist schnell vorbei.

Das innere Erleben der Seefahrer, die gleichzeitig zwanghaft auf der Suche einer – längst nicht mehr der ihren – Heimat sind und die durch Kriegstrauma und Flucht selbst zu Tätern werden, wird dramatisch verarbeitet.

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